Aus unserem Vereinsleben

 

- 23.06.07 Sonnwendfeier "Bei Evi" von Jutta Plieninger

- 17.06.07 Vereinsausflug an die Galopprennbahn in Riem

- 05.05.07 Bastelnachmittag für die Vereinsjugend

- 19./20.08.06 /  "Reiten in diesem Alter" von Angela Finkl

- 25.06.06 / ein Sommerausritt von Constance Gassl 

- 20.05.06  / Vereinsausflug nach Schwaiganger auf das Landesgestüt 

- Zeichenkurs mit Geli Schlieber 

- Macht fahren wirklich Spaß von Angela Finkl 

- Prüfung kleines Hufeisen auf Gestüt Little Uncle 

- Tagebuch eines Turniertages von Nadine Finkl 

- Das erste Turnier nach der Wintersaison von Viktoria Edelmann 

 


Sonnenwendfeier „bei Evi“ in Klafferstraß/ Bayerischer Wald



Am Samstag, den 23.Juni, beginnt der Tag mit der Fahrt aus dem Dachauer Land in Richtung Bayerischen Wald - mit dabei sind insgesamt 11 Ausflügler und 3 Hunde. Natürlich haben wir Fahrgemeinschaften gebildet, sodass schon die Fahrt gesellig wurde. Nach und nach trudeln alle auf Schliebers Hof ein. Dort werden wir herzlich von Evi, ihrem Mann Karl, Tochter Geli, Freund Andi und Hund Nelly begrüßt. Torsten, Petra, Angela, Frank und Ludwig, die schon am Freitag angereist waren, berichten von ihrem Ausflug zum Dreisessel, von dem sie gerade zurückkehrten. Die Sicht auf dem 1332 Meter hohen Berg war leider schlecht wegen Nieselregen.

Bei einer gemütlichen Kaffeepause vor Evis Bauernhaus genießen wir Sonne und Aussicht. Das Haus ist schon einige Generationen alt, umgeben von einigen Nebengebäuden, schön angelegtem Bauerngarten und Wiesen, Feldern und Wäldern. Am hauseigenen Reitplatz brennt schon ein Feuerchen. Auf unserer Besichtigungstour über das Anwesen begrüßen wir noch die 6 Laufenten und die 4 Pferde auf der Koppel.

Geli putzt und sattelt ihr Pferd Karim und zeigt uns dann auf dem Reitplatz ihr Können. Nicht einmal ein wolkenbruchsartiger Schauer, der in diesem Moment auf die beiden herabprasselt, bringt sie dabei aus der Ruhe. Auch Caprisonne, eine dreijährige bunte Trakehnerstute, wird aufgetrenst und stellt sich zum ersten Mal vor so vielen Leuten zur Schau. Dabei zeigt sie sich völlig gelassen und souverän in dieser für sie komplett neuen Situation.

Später bereiten wir Tische, Bänke, Salate und Fleisch zum Grillen vor. Karl ist ein prima Grillmeister!

Jetzt treibt uns der Hunger an die Tafel.



Es schmeckt einfach fantastisch an der frischen Luft und in der herrlichen Umgebung.

Als es dunkel wird, entzünden Karl und Andi im Wiesengrund das Sonnenwendfeuer. Einen Traktoranhänger voller Holz haben sie dafür aufgestapelt. Es wird ein riesiges Feuer, an dem wir bis circa 1 Uhr mit Ratschen und Singen unsere Zeit verbringen.

Dann geht’s müde in die Betten und Zelte.

Am nächsten Morgen treffen wir uns noch einmal und nehmen so nach und nach Abschied vom schönen Schlieber-Hof.

Alle sind wir uns einig, dass wir gerne wiederkommen möchten. Schön war’s, auf ein baldiges Wiedersehen.


(Jutta Plieninger)



Vereinsausflug auf die Galopprennbahn


Unser diesjähriger Vereinsausflug führte uns auf die Galopprennbahn in München-Riem. So trafen wir uns am Sonntag, den 17.06.2007 gegen 12.00 Uhr am Eingang zur Rennbahn. 17 Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins fanden bei herrlichstem Sommerwetter den Weg dorthin.

Im Bereich der Rennbahn erwartete uns bereits ein pensionierter Jockey, der uns die wichtigsten Dinge rund um den Galopprennsport erläuterte. So konnten wir auch einen Blick in die Waage werfen, einen der wichtigsten Orte für die Jockeys.

Nach dieser Einführung blieb uns noch etwas Zeit bis zum Beginn der Rennen, und so nutzten wir die Zeit zur Stärkung und einige von uns tobten sich auf den Schaukeln aus.

Um 14.20 Uhr begann dann das erste Rennen. Wir beobachteten die Vorbereitung der Pferde und Reiter, stellten Vermutungen über die Siegchancen an und verfolgten mit Spannung das Rennen. Dank unseres Führers war es uns sogar möglich, einmal in der Mitte des Vorführrings zu stehen, den sonst nur die Besitzer, Trainer und Jockeys der Pferde betreten dürfen.

Einige versuchten sich auch beim Wetten, wobei dies eine Wissenschaft für sich ist. Ihren ganz persönlichen Höhepunkt hatte Renate, als sie im dritten Rennen auf das richtige Pferd setzte und gewann.

Am späten Nachmittag verabschiedeten wir uns von der Rennbahn und fuhren mit vielen schönen neuen Eindrücken heim.







 

 Bastelnachmittag für die Vereinsjugend


Am Samstag, den 5. Mai 2007 fanden sich Nadine, Barbara, Sabrina, Esther und Julia auf der Terrasse von Ernestine in Markt Indersdorf ein. Auf dem Programm stand Basteln mit Serviettentechnik. So hatten die Mädels auch allerlei dabei, was verschönert werden sollte, z.B. Blumentöpfe, Maßkrug aus Steingut, Gläser, Pappschachteln, kleine Mal-Leinwände.
Jetzt stellte sich die Frage nach dem passenden Motiv. Wie nicht anders zu erwarten wurden natürlich überwiegend Pferdemotive gewählt.
Die Zeit war fast zu kurz, denn nach einer kurzen Bastelaufwärmphase wurde unter der Anleitung von Ernestine ganz eifrig geschnipselt, gepinselt, lackiert und so konnte am Ende ein jeder mit ein paar schönen Dingen nach Hause gehen.

Um das leibliche Wohl kümmerten sich die Mütter Jutta, Susi und Ernestine und versorgten die fleißigen Bastler mit Kuchen und Getränken. Mit von der Partie war auch Jugendwart Petra, die die schönsten Momente mit dem Fotoapparat festhielt.

 

 

Das erste Turnier nach der Winterpause

 

Es war Freitagnachmittag, Nadine und ich waren ziemlich aufgeregt, unser erstes Turnier der Saison sollte am kommenden Tag stattfinden. Wir putzten eifrig Sattel- und Zaumzeug.

Anschließend schrubbten und polierten wir unsere  Pferde Isabo und Dideldei auf Hochglanz.

Am nächsten Morgen um 6.00 Uhr war es soweit. Die Pferde merkten, dass etwas anders war als sonst. Isabo tänzelte beim rausholen aus dem Paddock etwas. Nochmals wurden die Pferde auf Hochglanz poliert. Natürlich brauchten wir wieder etwas zu lang und Angela wurde ungeduldig. Die Pferde wurden in den Hänger eingeladen. Es war eine holprige Fahrt bis nach Altomünster zum  Turnierplatz. Als Erstes fragten unsere Mütter nach, in welchen Abteilungen wir reiten sollten. Ich war  in der 1. und Nadine in der 3. Abteilung. Das hieß soviel wie:

„Vicky“ mach dein Pferd als Erstes fertig, du hast nicht mehr viel Zeit. Nachdem Isabo nicht alleine am Hänger stehen bleiben wollte, machte Nadine Dideldei auch schon startklar. Isabo wollte auf gar keinen Fall ohne Dideldei auf den Platz gehen. Doch ihr blieb nichts anderes übrig. So war sie zornig und machte mit mir, was sie wollte.

Sie schoss aus jedem Eck, buckelte und stieg. Doch ich hatte Glück und fiel nicht herunter. Allmählich wurde es mir doch ein bisschen mulmig und meine Mutter fragte sich bereits, ob es sinnvoll ist, mich überhaupt starten zu lassen. Doch ich gab nicht auf. Als dann die Erste Abteilung in die Halle gerufen wurde, legte sich plötzlich ein Schalter bei meiner Isabo um und sie machte ihre Arbeit sehr korrekt. Währenddessen ritt  Nadine ihre Dideldei schon einmal warm. Diese ging im Gegensatz zu Isabo auf dem Abreiteplatz hervorragend.

Bei mir lief inzwischen alles super und Isabo zeigte sich von ihrer allerbesten Seite. Es war soweit: Die Siegerehrung fand statt. Die Spannung stieg. Und wer wurde als erstes aufgerufen? Viktoria Edelmann auf Isabo. Ich landete auf dem 1. Platz!

Dideldei machte ihre Arbeit genauso gut wie Isabo, man will sich ja nichts nachsagen lassen und so landete auch sie auf dem 1. Platz.

Glücklich und zufrieden fuhren wir alle nach Hause. 

 

 


Turniertagebuch von Nadine und Dideldei

 

Samstag, der 2. Juli 2005  

6.00 Uhr      Mama ruft „aufstehen Nadine“, Frühstück fällt heute aus, wir können ja noch auf dem Turnier frühstücken, also nur schnell den Kaba austrinken, der schon fertig da steht.

6.15 Uhr      Raus in den Stall und schon mal anfangen, die Ponys füttern und tränken, Dideldei lässt sich nicht erklären, dass es Frühstück erst auf dem Turnier gibt, also wird Madame gleich gefüttert.  

8.00 Uhr      Dank der Hilfe von Christiane, Vicky und Mama ist der Stall so gut wie fertig geworden und der heutige „Stalldienst“ hat kaum noch Arbeit, was die Mädels bestimmt auch freut.  

                   Meine Dideldei habe ich in der Zwischenzeit auch geputzt, aber das alte Mädchen hat schon wieder gemerkt, dass irgendwas in der Luft liegt und scharrt heute nur mit den Hufen und wiehert andauernd nach den anderen, obwohl Gräfin neben ihr steht. Soll sie ruhig „rummeckern“, ich lege ihr jetzt trotzdem die Transportgamaschen an und Mama deckt sie mit der schönen Decke ein und flechtet noch den Schweif ein.

8.30 Uhr      Pünktlich, so wie wir es uns vorgenommen haben, geht es los zum Ponyturnier nach Notzing, dass liegt bei Erding. Angemeldet waren wir für den Ponyreiterwettbewerb und zum 1. Mal auch zu einem Springreiterwettbewerb.

9.30 Uhr      Der Reiterwettbewerb soll um 10.00 Uhr starten und nachdem wir uns die Starterliste angeschaut haben, stand fest, dass wir in der 3. und 4. Abteilung reiten würden. So hatten wir noch Zeit und konnten uns in Ruhe die wunderschöne Reitanlage ansehen.

10.15 Uhr    Mama und ich machen jetzt Dideldei für den Wettbewerb fertig, nochmals putzen, Schweif verlesen und Glanzspray. Ich ziehe mich fertig an, krieg die Haare noch „festgemacht“ und los geht’s zum Abreiten in die Reithalle.

10.45 Uhr    Meine Abteilung wird aufgerufen, meine Mitreiter und ich reiten auf dem Reitplatz ein. Dideldei und ich dürfen an der „Tete“ reiten, super habe ich wenigsten keine Schlafmütze vor mir!!!!

                   Dideldei und ich werde 3.

 11.15 Uhr    Jetzt sind Vicky und Gräfin dran, ich schau vom Rand aus zu, sitz natürlich noch auf der Dideldei, da hat man den besseren Überblick…

                             Vicky und Gräfin werden 2.

 12.00 Uhr    Der Springreiterwettbewerb ist erst um 14.15 Uhr, da heißt es erstmal „Mittag machen“. Auf diesem Turnier gibt es sogar Pommes, her damit…..Mama isst natürlich auch wieder die Hälfte.

14.00 Uhr    Dideldei und ich reiten für den Springreiterwettbewerb ab, ich bin mächtig aufgeregt, da dies ja mein 1. Reiterwettbewerb im Springen ist und ich weiß, dass mein liebes Ponystütchen ja ab und zu ein Späßchen macht und nach dem Sprung gern mal buckelt.

                       Mama baut uns einen Probesprung auf und der gelingt ganz gut, dann reite ich raus auf den Springplatz.

                       Die Aufgabe: leichttraben, im leichten Sitz außenrum galoppieren und dann die Sprünge. Dideldei kann ja lesen und schreiben und hat das alles prima gemacht, 1x hat sie dann doch versucht zu buckeln, aber das hab ich gut ausgesessen.

                     Nachdem alle 15 Kinder in unserer Abteilung geritten sind, war Siegerehrung Dideldei und ich wurden 10., Gräfin und Vicky waren mit uns gleich platziert.

                    Für den 1. Springreiterwettbewerb fand ich den 10. Platz ganz gut.

 16.15 Uhr    Jetzt räumen wir die Ponys wieder „ein“, Gamaschen und Decken drauf und ab

                   in den Hänger und wir ins Auto und nach Hause.

 Ich glaube, ich bin während der Fahrt mal öfter „eingenickt“, auf alle Fälle bin ich heute bald ins Bett gegangen.

 

 



1.   Prüfung zum „Kleinen Hufeisen“ am 25. Juni 2005 des RFZV

 

Zum 1. Mal seit seiner Gründung bot der RZFV eine Prüfung zum „Kleinen Hufeisen“ für seine jugendlichen Mitglieder und ein paar „Auswertigen“ an. Nach vierwöchiger Vorbereitung in Theorie und Praxis war es soweit die Prüfung zum „Kleinen Hufeisen“ stand für 13 Prüflinge an.  

Die 12 Mädchen und ein Junge waren sehr gut vorbereitet von Christiane Edelmann, der 2. Vorsitzenden.  

Der Prüfungstag kam und auf dem Knabstrupper-Gestüt „Little Uncle“ war alles hergerichtet.  

Das Gestüt stellte dem Verein die Pferde und Ponys, die Top in Form waren, für die Prüfung zur Verfügung. Sogar das Wetter war wie bestellt, strahlender Sonnenschein.  

Punkt 14.00 Uhr ritt die 1. Abteilung auf dem neu errichteten Reitplatz ein:

  Sarah Schmidt/Sternchen, Nadine Finkl/Dideldei,Constanze Hefferle/Gräfin, Elisabeth Vogler/Schneewittchen und Laura Moll/Princess.

 

Auf die 1. Abteilung folgte die 2.:

Tanja Plieninger/Gräfin, Sandra Kuntz/Little Indian Summer, Sabrina Köppl/Bestmarie, Stefanie Salvermoser/Schneewittchen und Barbara Meier/Princess.  

Die 3. Abteilung wurde natürlich auch geprüft:

Kristina Berger/Little Indian Summer, Nicole Berger/Gräfin und Michael Reichenbach/Sternchen.

Die Dressuraufgabe nach Vorgabe wurde von allen gut bis sehr gut gemeistert, danach waren die Kinder schon etwas entspannter, so dass die Theorie auch von allen gut bewältigt wurde.  

So konnte die Richterin Frau Wondra allen Prüflingen das Abzeichen und die Urkunde mit einer kleinen Abschlussbesprechung überreichen.

Der RFZV freut sich natürlich ganz besonders über seine jugendlichen Mitglieder, die ihre 1. Reitprüfung mit soviel Ehrgeiz und Erfolg abgelegt haben und wir gratulieren natürlich ganz herzlich: Nadine Finkl, Tanja Plieninger, Elisabeth Vogler, Constanze Hefferle und Sandra Kuntz.

Die Preise für das beste Reiten (Nadine Finkl) und die beste Theorie (Tanja Plieninger) gingen an Vereinsmitglieder. Macht weiter so!!!!!

Die Ehrenpreise wurden vom Knabstrupper-Gestüt „Little Uncle“ überreicht und gesponsert.

Es war ein schöner Nachmittag und wir freuen uns auf das nächste „Kleine Hufeisen“, dass voraussichtlich im September 2005 stattfinden soll.

 

 

 


Macht Fahren wirklich Spaß….?

(von Angela Finkl )  

Diese Frage stellte sich mir am Wochenende des 13.08.2005, denn nach vier Jahren Fahrabstinenz meldete ich mich mit „Little Lemontree“ in Fürstenfeldbruck auf das Fahrturnier Dressur und Hindernisfahren der Klasse E an.

Aber nicht nur ein gutes Pony und ein erfahrener Fahrer sind in diesem Sport wichtig. Ein ebenso guter Beifahrer muss notfalls sowohl die Dressuraufgabe als auch die Hindernisfolgen auswendig wissen, um den Fahrer bei „Gedächtnislücken“ entsprechend zu unterstützen. Nicht vergessen darf man außerdem die vielen hilfreichen Hände rund um das Gespann, die stets wissen, wo und wann man Anpacken muss, denn nur ein sehr gutes Team kann zum Gelingen der gestellten Aufgaben beitragen. Meine Mannschaft bestand aus Nadine. Sie übernahm den Job als mein „Turniertrottel“. (Diese Aufgabe obliegt ja ansonsten mir.) Außerdem waren Christiane und Vicky mit dabei. Als Beifahrerin habe ich mir Renate auserkoren. Man konnte es schon fast als „Vereinsausflug“ bezeichnen.

Nachdem am Freitag „Lemontree“ und Kutsche auf Hochglanz geputzt wurden, fuhren wir Samstagmorgen gutgelaunt und hoch motiviert nach Fürstenfeldbruck. Super war, dass es genaue Startzeiten gab, so dass jeder wusste wann er an den Start sollte und so konnte man sich auf die Minute genau vorbereiten.

 

 

 

 

 

 

 

Die erste Aufgabe (Dressur) meisterten wir mit einer Wertnote von 6,3 und belegten Platz 3.

Der zweite Start war für uns erst nachmittags um 17.16 Uhr festgelegt. Wir nutzten die Gelegenheit und konnten den anderen Fahrern entspannt zuschauen.   

Interessant anzusehen war eine so genannte Tandem-Dressur, bei der die zwei Pferde hintereinander (nicht wie beim zweispännig Fahren nebeneinander) angespannt werden. Tandemfahren ist sehr schwer und so waren nur eine Handvoll wirkliche Profis am Start (aber jeder Profi war ja auch mal Anfänger…). Und irgendwann möchte auch ich Tandemfahren können …jeder hat doch seine Träume…!  

Schließlich waren auch wir wieder an der Reihe: Hindernisfahren auf Zeit!

Renate hatte jetzt „Muffelsausen“, weil es nun richtig schnell werden sollte. Und tatsächlich wollte meine Beifahrerin unterwegs doch glatt abspringen…!!

Mit einer Nullrunde und einer ganz guten Zeit wurden wir wieder 3.!  

Es war ein sehr schönes Bild, als alle Fahrer sich am Ende zur Siegerehrung mit ihren Pferden und Kutschen nochmals auf dem großen Fahrplatz aufstellten.  

Aber das Tollste war, als wir bei der Siegerehrung für die kombinierte Wertung ERSTER wurden.

 

 

 

 

 

 

Und so kann ich doch nur sagen: Klar macht Fahren Spaß!!!!


Zeichenkurs mit Geli  

Kennt ihr das? Wenn eure Freundin ein Pferd malt, sieht es immer total echt aus. Bei euch selbst gelingt das Bild des Lieblingspferdes nie. Vielleicht malt die Freundin ja gar nicht so gut und hat nur irgendwo abgepinselt. Außer dem Abpausen, das ohnehin gleich jeder durchschaut, gibt es noch jede Menge Tricks, die dich zu einer echten Pferdemalerin machen, ganz ohne zu schwindeln.

Samstag, 30.04.2005 – 14.00 Uhr! Alles war vorbereitet für die am Zeichenkurs interessierten Mitglieder unseres Vereins. Mit Bleistift, Spitzer und Radiergummi bewaffnet, fand man sich am Blütenanger in Oberroth ein, um von Geli zu lernen, wie man ein Pferd richtig zeichnet.

 

 

 

 

                                                                  Noch sind die Blätter

                                                                  leer!

   

Am Anfang war es gar nicht so einfach, doch man hatte Geduld und Ausdauer mitgebracht, und so waren alle Anwesenden am Ende in der Lage, ihre vierbeinigen Lieblinge zu zeichnen.  

Als Vorlage diente unserer „Ersatzlehrerin“ ein Sachbuch.  

Außer dem Körper musste man dem Kopf, der schwer zu malen ist, besondere Aufmerksamkeit widmen. Wie zeichnet man Augen, Nüstern, Maul und Ohren?  

Schritt für Schritt mit hilfreichen Symbolen (große Bohne als Körper, Kegel als Hals, usw.) setzte jede Künstlerin ihr Pferd zusammen.  

Und am Ende ….

 

 

 

 

 

 

 

 

   

… waren alle mächtig stolz, ihre gelungenen Zeichnungen für das Abschlussbild präsentieren zu können!

(Geli Schlieber)

 

 


 

 

Vereinsausflug Schwaiganger

 

Am Samstag, den 20.5.2006 war es endlich soweit: Wir starteten zu unserem ersten gemeinsamen Vereinsausflug. Das Haupt- und Landgestüt Schwaiganger war unser Ziel.

Um 9.00 Uhr trafen wir uns auf dem Knabstrupper-Gestüt „Little Uncle“ in Puchschlagen. 26 Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten sich eingefunden. Aufgeteilt auf mehrere Pkw konnten wir um viertel nach neun starten und erreichten unser Ziel bereits nach nur einer Stunde Fahrt. So blieb noch Zeit für eine kleine Stärkung aus dem mitgebrachten „Reiseproviant“, bis um 11 Uhr die Führung durch das Gestüt begann.

Zunächst erhielten wir einen kurzen Abriss über die Historie, die bis ins Jahr 955 zurückgeht. Nach bewegter Geschichte (Schwaiganger war auch einmal die Sommerresidenz von Herzogin Maria Anna, einer Schwester von  Kurfürst Max III) übernahm erst 1920 der bayerische Staat das Stammgestüt Schwaiganger und errichtete zunächst ein Kaltblutgestüt für die bäuerliche Zucht.  Nach weiterer bewegter Geschichte wurde 1980 in Schwaiganger das heutige bayerische Haupt- und Landgestüt geschaffen. Mit somit über 1000 jähriger Tradition und Erfahrung in der Pferdehaltung hat sich das Haupt- und Landgestüt Schwaiganger weit über die deutschen Grenzen hinaus in der Pferdewelt einen Namen gemacht.

Derzeit sind neben der bekannten Fleckviehzucht und Schafen ca. 400 Pferde auf Schwaiganger beheimatet. Die Hauptaufgabe  liegt in der Zucht  und  Aufzucht von Hengsten der Rassen Warmblut, Haflinger und Süddeutsches Kaltblut sowie in der Bereitstellung von Zuchthengsten für die Landespferdezucht. 

Nach dieser Einführung ging es endlich in die Stallungen zu den Pferden. Großen Anklang fanden natürlich die Stuten mit ihren Fohlen, die den Freigang auf den Sandpaddocks genossen. Beeindruckend war, natürlich neben der Schönheit der Pferde, die Größe und Lage der Anlage. Nur ein kleines Stück des Paradeplatzes, der selbst nach dem vielen Regen dank einer guten Drainage absolut trocken war,  in den heimischen Gefilden war der Wunsch vieler Vereinsmitglieder.  

Nach der 2-stündigen, durchwegs interessanten, Führung meldete sich bei uns der Hunger, und wir fuhren zur Kreut-Alm, um dort im Biergarten bei herrlichem Ausblick über den Kochelsee zu Mittag zu essen und den Vormittag Revue passieren zu lassen.

Auch Petrus hatte Freude an unserem Vereinsausflug und verwöhnte uns währenddessen mit schönem Sonnenschein. Erst bei der Heimfahrt öffnete er die Schleusen, was uns aber dann nicht mehr störte.

(Constance Gassel)


Sommerausritt für Frühaufsteher

Es ist Sommer um die Mittagszeit. Die Sonne brennt vom stahlendblauen Himmel ohne Erbarmen. Das Thermometer zeigt im Schatten 32° C. Die Pferde stehen im Paddock und dösen vor sich hin. Nur gelegentlich schlagen sie mit dem Schweif gegen gar zu lästige Insekten. Aber selbst den meisten Fliegen ist es zu heiß, und sie kleben nur träge an der Wand. Jetzt noch Ausreiten? – Das wäre für alle Beteiligten Zwei- und Vierbeiner Quälerei.

Aber es geht auch anders. Es ist Sonntag, den 25. Juni 2006. Der Wetterbericht hat einen hochsommerlichen Tag versprochen.

Meine kleine Tochter regt sich in ihrem Bettchen und meldet Hunger an. Mein müder Blick fällt auf den Wecker – 4.30 Uhr. Eine unchristliche Zeit am Sonntag. Aber der Kleinen ist das egal. So hole ich sie zu mir ins Bett und stille sie. Jetzt könnte ich auf der Stelle wieder einschlafen, aber da war doch noch was?! – Ach ja, ich will zum Reiten.

Also lege ich die Kleine wieder in ihr Bett und schleiche mich aus dem Schlafzimmer. Das Thermometer zeigt milde 19° C – ideales Reitwetter.

Schnell in die Reitsachen geschlüpft und beim Gang durch die Küche noch einen Marmeladentoast als „Starthilfe“ mitgenommen, verlasse ich um viertel nach 5 das Haus. Es ist absolut still draußen – das stimmt so nicht ganz. Von den Menschen ist nichts zu hören, aber die Vögel haben schon ein kräftiges Konzert angestimmt. Mit dem Auto bin ich schnell in Puchschlagen. Auf dem Weg beobachte ich die Sonne hinter dem Horizont aufgehen. Für diesen Anblick lohnt sich schon das frühe Aufstehen.

Um halb 6 finden sich 6 Vereinsmitglieder am Stall von Little Uncle ein. Mehr oder weniger verschlafen, aber mit absolut guter Laune halftern wir die Pferde auf und führen sie zum Putzen. Alles läuft wie geschmiert, so dass wir um 6 noch immer etwas müde unseren Ausritt starten können.

Die Pferde sind frisch und wir genießen den Ritt, der uns unter Angelas Führung auf teils unbekannten Pfaden rund um Kreuzholzhausen führt. Wir begegnen keiner Menschenseele. Nur die Pferdebremsen scheinen auch Frühaufsteher zu sein, denn sie heften sich sofort an unsere Fersen und piesacken uns und die Pferde. Auf diese Art von Begleitung hätten wir gerne verzichtet.

Nach 2 Stunden kehren wir wieder auf den Hof zurück. Wir entlassen die Pferde mit einem Leckerli als Dank auf die Koppel. Dort können sie noch den Rest des Morgens genießen, bis sie später wieder in den schattigeren Paddock „umsiedeln“.  

Inzwischen bin ich richtig wach. Die letzte Müdigkeit ist unterwegs verflogen  und ich mache mich auf den Heimweg. Daheim erwarten mich schon mein Mann und mein Sohn. Sie sind gerade aufgestanden und wollen Frühstück machen. Da komme ich ja genau zum richtigen Zeitpunkt heim. Meine Kleine schlummert noch immer selig. So ein bisschen neidisch bin ich schon, dass sie so lange schlafen konnte, aber sie weiß ja nicht, was für einen wunderschönen Morgen sie verschlafen hat. Jetzt haben wir noch den ganzen Sonntag vor uns.  

So einen Morgenritt kann ich nur empfehlen – und das nicht nur für alle Frühaufsteher sondern auch für alle Morgenmuffel! Probiert es aus – es lohnt sich wirklich!!!

(Constance Gassel)

 


Reiten in „diesem Alter“? Mooshofturnier am 19./20. August 2006

 

Ich gebe es zu, ich habe mich zu „weit aus dem Fenster gelehnt“ als ich auf dem letzten Turnier zu meiner Tochter gesagt habe: „Ha, dass springe ich ja noch rückwärts“. Tja, aus dieser Nummer kam ich nun nicht mehr raus und so habe ich mich mit dem Glauben an Gott am nächsten Turnier selber angemeldet.  Nadine war sogar bereit mir ihr Turnierpony „Dideldei“, die ja auch schon im „gesetzten“ Alter ist, zu überlassen.  

OK, am 19. August 2006 war es dann so weit, wild entschlossen wollten „Dideldei“, Sandra Kuntz und ich die Prüfung „Jump and Run“ (jeder Belesene unter uns weiß ja in der Zwischenzeit was man in dieser Prüfung machen muß) in Angriff nehmen.  

Auf dem Abreiteplatz merkte ich schon, dass sich in den letzten Jahren doch so einiges geändert hat. Da wurde ein Oxer aufgebaut, der locker und leicht für eine Prüfung der Klasse A gereicht hätte und so manche Trainer schrien noch quer über den Platz ihre Schützlinge zusammen.  

Nur gut, dass ich mein eigener Trainer bin und meine Vorbereitung selber in die Hand nahm. Das hieß für „Dideldei“ und mich, schön ruhig mit den alten Damen und nicht zu schnell. Die einzige die schnell sein sollte war Sandra, aber die hatte auch den „dicken Oxer“ im Pacour gesehen und meinte nun auch, ob wir nicht lieber wieder nach Hause fahren sollten.

Nix da!  

Endlich wurden wir aufgerufen und nun rein ins Vergnügen. He auf dem Volksfest muß man für den Spaß ganz schön bezahlen.

 

„Dideldei“ ging ab wie die Feuerwehr und ich musste nur noch den richtigen Weg finden und dann bremsen als ich Sandra die Gerte übergeben musste, so dass sie dann den Pacours angehen konnte und sie ließ es auch „krachen“.

 

So lagen wir doch eine ganze Zeit lang mit Bestzeit vorne.

 

Es kamen dann aber doch noch ein paar schnellere Paare und wir landeten dann auf Platz 4.  

Doch Nadine, Sandra Robben und „Julia“ kamen als 5. ins Ziel und so hatte ich meine Wette gewonnen.

 

Nur gut, dass Nadine vergessen hatte, dass ich das „Ganze“ ja rückwärts reiten wollte……………….

 

Und die Moral von der Geschicht, Alter schützt vor Torheit nicht!!!!!!!!!

 

Angela Finkl, Puchschlagen

 

 

 

 


   

 

 

 





 

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